SBFV beschließt verkürzte Rückrunde

Die immer noch hohen Covid-19-Infektionen lassen nicht auf schnelle Lockerungen der Politik für den Amateurfußball in der Ortenau hoffen…

Der Südbadische Fußballverband hat wegen der Coronavirus-Pandemie seinen Spiel- und Trainingsbetrieb seit November bis Mitte Januar 2021 eingestellt. Deshalb hat er am Freitag in einer Video-Konferenz beschlossen und am Dienstagmittag per Pressemeldung verkündet, dass die Fußball-Saison in Staffeln mit 15 und mehr Mannschaften nicht mehr mit Vor- und Rückrunde bis zum 30. Juni 21 zu Ende gespielt werden kann.

„Die behördlichen Beschränkungen bis mindestens zum 10. Januar 21 machen es unmöglich“, heißt es in dem Schreiben. Gleichzeitig hat sich der Südbadische Fußballverband auf eine Variante für die Saisonfortsetzung in den Ligen mit mehr als 14 Teams festgelegt. Der Beschluss vom Freitag sieht vor, dass nach Beendigung der Vorrunde auf einen alternativen Spielmodus umgestellt wird. Es soll, sofern möglich, eine verkürzte Rückrunde umgesetzt werden. Bei dieser Variante wird die Verbandsliga Südbaden nach Abschluss der Vorrunde in der Hälfte geteilt. Die Mannschaften der jeweiligen Hälfte spielen im Modus „Jeder gegen Jeden“ einfach gegeneinander. Punkte und Tore sollen aus der Vorrunde mitgenommen werden, um diese sportliche Leistung auch in der verkürzten Rückrunde abzubilden.

Sollte die Fußball-Saison in Südbaden dennoch nicht bis zum 30. Juni 21 zu Ende gespielt werden können, würde die Spielzeit vorzeitig beendet und die Abschlusstabellen mittels Quotientenverfahren ermittelt werden, hat der Verbandsvorstand außerdem festgelegt und betont in seiner Pressemeldung: „Alle Beschlüsse stehen allerdings unter der Bedingung, dass der weitere Verlauf der Spielzeit dies überhaupt zulässt, sollte es die Verordnungslage erfordern, können gegebenenfalls auch abweichende Regelungen getroffen werden.“

(Auszug & Quelle: Mittelbadische Presse)